Muss ich haben…

Gerade auf der Erdbeerlounge gefunden, auf der Suche nach einer richtig guten und grossen Handtasche:

Handtasche

Die sieht doch mal toll aus! Da scheint etwas Platz zu sein, würde mir momentan wirklich gefallen…

Vielleicht passen iPad und Netbook zusammen rein?

Was der nächste Feiertag? Ostern? Ein Ostergeschenk vielleicht…🙂

Der Fall Kachelmann – wie Objektiv kann die Justiz jetzt noch sein

Da gab es mal einen „Wetterfrosch“ im Fernsehen, der uns fast tagtäglich auf charmante Weise selbst die schlechtesten Prognosen herüber brachte.

Irgendwie sah er immer etwas zerfleddert aus, der Drei-Tage-Bart, die locker gebundene Krawatte, das lässige Sako…

Und dann wird dieser Mensch wegen des Verdachts der Vergewaltigung festgenommen und in den Knast gesteckt. Ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse, immer mehr pikante Details werden ausgepackt. Und immer mehr Frauen finden sich, die im Schlepptau des prominenten Moderators hintergangen wurden.

Irgendwann begann auch der Prozess. Und natürlich durften Zeugen, vornehmlich die Ex-Geliebten, nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit befragt werden. Zum Schutz der Privatsphäre.

Was soweit auch ok ist, den vermeintlichen Opfern gehört halt ein solcher Schutz.

Im Fall Kachelmann bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob dieser Schutz nicht eher dem Schutz der Exklusiv-Rechte für Bunte und Co. gehört.
Denn was vor Gericht eigentlich geschützt werden soll, plauderten diverse Zeugen dann breit und umfangreich in der Presse aus.

Ich kann nicht beurteilen, ob der Mann schuldig ist oder nicht. Es bestehen zumindest berechtigte Zweifel am Vorwurf.

Und mit dem ganzen Theater drumherum kann es in meinen Augen eigentlich nur ein Urteil geben, nämlich einen Freispruch. Wer glaubt, dass in diesem Prozess noch die Wahrheit gefunden wird, der ist wohl sehr optimistisch. Dumm nur, wenn er es dann wirklich war…

Auf jeden Fall ist diese Farce kein gutes Zeugnis für die Mannheimer Justiz und hat sich schön von den grossen Medienkonzernen zum Depp machen lassen.

Perun.net und der Umgang mit Kritik – 2. Update

[Update] – Mittlerweile wurde mein Kommentar doch freigeschalten und reiht sich in Reihe ein. Also, dann doch schon mal nicht ganz so dramatisch🙂

[2. Update] – Es ist lustig, aber entweder ist mein kommunikativer Ansatz so unverständlich oder er wird bewusst ignoriert..

Mittlerweile gibt es ja einige Reaktionen auf dem Blog von Perun (vorausgesetzt, er heißt so), aber außer wegbürsten nix gewesen. Der Versuch, Kritik in die Schmudelecke zu schieben, sagt ja doch recht viel.

Aussage: Ich hetze gegen Perun…

Falsch! Erst nachdem ich den Blogbeitrag hier geschrieben hatte (inkl. dem Trackback) wurde mein Kommentar freigeschalten. Zwischen dem Schreiben des Kommentars (ca. 18.00 Uhr) und dem Blogbeitrag hier sind einige Stunden ins Land gegangen. Zwischenzeitlich wurde weitere Kommentare freigeschalten, alle geschrieben nach 18 Uhr…

Aussage: Ich gönne ihm seine Verdienstmöglichkeit nicht

Falsch! Ich will lediglich auf die Verantwortung verweisen, die jemand hat, der faktisch in jedem deutschsprachigen WordPress auftaucht. Wenn ich weiss, das meine Blogbeiträge defacto in fast jedem Dashboard auftauchen, dann sollte ich wenigsten so wertneutral agieren und formulieren. Um nichts anderes geht es mir!

Für mich ist das Thema erledigt, eine Leserin weniger, ein wenig Geld für andere Bücher gespart… Vielleicht sollte ich wirklich mal eine Liste mit WordPress Hostern machen, die zwar klein, aber fein sind… behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf

Ich kommentiere wirklich selten auf irgendwelchen Seiten und im Grunde bisher auch nur in der Form, dass ich Fragen stelle oder ein Lob verschicke, wenn mich etwas aus den Socken gehauen hat.

Das hat es heute auch, allerdings gleich zweimal. Nur leider nicht im positiven Sinne.

Immer, wenn ich mit WordPress arbeite, schaue ich natürlich auch im Dashboard, was es an Neuigkeiten gibt und lese fleissig die Beiträge von Frank Bültge und Co.

Heute gab es auf perun.net einen Artikel WordPress: Websites für kleine Budgets. Klingt spannend, zumal ich durch die Hilfe für Freunde, Bekannte und auch Unternehmen immer mal wieder auf solche Aussagen treffe.

Durch diese Arbeit treffe ich immer wieder auf viele kleine Hosting-Anbieter, die im Bereich WordPress mehr als kompetent sind und gerade für WordPress-Kunden viel von ihrem Wissen und Know-How weitergeben. Gross ist nicht immer gleichbedeutend mit gut, daher wollte ich entsprechend meine Meinung zum Beitrag auf perun.net kundtun, um auf diese kleinen Hoster zu verweisen.

Doch was passiert? Zu meinem Erstaunen entwickelt perun.net ein ganz neues Verständnis zum Thema Kritik! Mein Kommentar wird erst gar nicht veröffentlicht und sozusagen kommentarlos wegzensiert!

Hier mein Kommentar:

Ich lese den Blog hier des öfteren, habe aber noch nie wirklich kommentiert. Grund dafür ist die Tatsache, dass ich bisher die hohe Qualität der Beiträge sowohl hier als auch auf anderen Blogs, die im WordPress Backend eingeblendet werden, sehr geschätzt habe.

Dies muss ich ab heute wohl revidieren, denn in diesem Beitrag sticht für mich nur eines heraus, nämlich dumpfe Werbung für zwei Hoster, die sich im Bezug auf WordPress selber nicht wirklich hervorgetan haben. Was All-Inkl. angeht kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Gefrustet habe ich es dort einfach aufgegeben.

Wer eine solche Stellung mit seinem Blog in der deutschen WordPress-Community hat, sollte in meinen Augen diplomatischer agieren. Oder Liegt es nur daran, die Ref-Links zu bewerben?

Tut mir leid, aber ich finde diesen Beitrag einfach nur daneben…

Ich denke nicht, das er bösartig oder dergleichen ist, ich habe nicht einmal Links oder Verweise zu anderen Hostern (bewusst) platziert, um relativ neutral zu bleiben.

Nun sind dies nicht unbedingt Allerwelts-Blogs, die da im Backend (Dashboard) von WordPress auftauchen. Nein, es sind Blogs, die tausendfach gelesen werden und in meinen Augen auch eine verdammte Verantwortung zu tragen haben. Das Herausstellen von zwei Hosting-Anbietern wird dieser Verantwortung sicher nicht gerecht.

Sicher kann man die Sache unterschiedlich betrachten, das respektiere ich. Aber was nun einmal ein absolutes „No-Go“ ist, kritische Beiträge einfach unter den Teppich zu kehren. Ich würde es ja noch verstehen, wenn es eine kurze Mail geben würde „Kritik ist Spam, Spam will ich nicht“, aber so einfach mal abducke, tut mir leid!

Ich bin mir auch sicher, das es Perun nicht einen Zentimeter anheben wird, ob ich zukünftig den Blog lese oder nicht, aber Fakt ist, seine Bücher habe ich zum letzten mal gekauft. Weiterempfehlen kommt für mich auch nicht mehr in Frage!

Das war es erst einmal, eine mächtig verärgerte

Sandra

Auf den Blog, fertig,los..!

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich nun mit WordPress. Und immer nur für andere… Alle WordPress-Installationen und Code-Schnipsel haben es bisher nie geschafft, mein lokales Netzwerk und meinen lokalen Linux-Server zu verlassen.

Warum auch, bisher konnt ich ganz gut ohne auskommen. Nun gibt es natürlich für jede Änderung im Leben einen Auslöser. Einen solchen habe ich heute erlebt, so dass ich beschlossen habe, nun doch einmal einen kleinen Blog ins Leben zu rufen. Was genau passiert ist, gibt es in einem anderen Beitrag, jetzt „schraube“ ich erst einmal an den Einstellungen und schaue mir an, was ich so alles bei WordPress.com machen kann. Im ersten Moment fühle ich mich schon ein bisschen wie in einem Korsett, aber warum sollte man sich beschweren, wenn einem etwas kostenlos geboten wird?

In diesem Sinne, viel Spass auf meinen „abgedunkelten“ Seiten!

Sandra